Millionenförderung für den Schutz der Großtrappe
Das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz informiert in seiner Pressemitteilung vom 24. April 2026, dass der Förderverein Großtrappenschutz e.V. Fördermittel in Höhe von 6,4 Millionen Euro erhält. Die Förderung mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2032 erfolgt aus Bundesmitteln über das Nationale Artenhilfsprogramm. Zusätzlich unterstützen die Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg finanzielle die Projektumsetzung. Ziel ist es, den Bestand der Großtrappe langfristig zu sichern und weiter zu stabilisieren.
Im Fokus stehen dabei Maßnahmen wie die Verbesserung von Lebensräumen, die Schaffung störungsarmer Offenlandflächen sowie eine angepasste, extensivere Landwirtschaft. Auch Schutzmaßnahmen für Brutgebiete, Auswilderungsprojekte und ein intensives Monitoring sollen dazu beitragen, die Population nachhaltig zu stärken.
Besonders wichtig ist die enge Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Jägerschaft. Denn der Schutz der Großtrappe wirkt weit über die einzelne Art hinaus: Intakte Lebensräume kommen auch vielen anderen Arten der Agrarlandschaft zugute – von Insekten bis hin zu weiteren gefährdeten Feldvögeln. Die Großtrappe gehört zu den beeindruckendsten Vogelarten Europas – und gleichzeitig zu den am stärksten bedrohten. Mit einem Gewicht von bis zu 17 Kilogramm zählt sie zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt.
Die vollständige Pressemitteilung mit allen Details findet ihr hier: [Pressemitteilung]




